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Die schöne Querulantin
(La belle noiseuse)
ein Film von Jacques Rivette
mit Emmanuelle Béart, Michel Piccoli, Jane Birkin
Frankreich 1991 · 240 min. · 35 mm · Farbe · O.m.d.U.
Starttermin: ab 10. August 2006 in sehr guten Kinos
Ein Meisterwerk und Monolith der Filmkunst: die Geschichte eines Malers und seines Modells, dargestellt von Michel Piccoli und der jungen Emmanuelle Beart, frei nach Balzac. Auf einem südfranzösischen Landsitz inszenierte der große auteur Jacques Rivette sein Meisterwerk:
DIE SCHÖNE QUERULANTIN spielt, frei nach einer Erzählung Balzacs, in unserer Zeit auf dem Landsitz des Malers Frenhofer (Michel Piccoli) im sonnendurchfluteten Süden Frankreichs.
Mit seinem alten Freund Porbus (Gilles Arbona) hat Frenhofer den jungen Maler Nicolas (David Bursztein) und dessen schöne Freundin Marianne (Emmanuelle Béart) eingeladen.
Schon lange malt Frenhofer nicht mehr, ein Geheimnis quält ihn, das sich bald enthüllt: vor zehn Jahren hat er ein großes Bild unvollendet gelassen, das sein Meisterwerk werden sollte, für das seine Frau Liz (Jane Birkin) Modell stand: Die schöne Querulantin.
Von Porbus animiert, läßt Frenhofer sich an diesem Nachmittag, zunächst noch widerstrebend, von einer Idee und schließlich einem Plan mitreißen: er wird die Arbeit an seinem Meisterwerk wieder aufnehmen, doch diesmal mit der jungen Marianne als Modell.
Fünf Tage im Atelier folgen, fünf Tage, die die Grenzen zwischen der Kunst und dem Leben in Frage stellen und die Beziehungen der Protagonisten zueinander tiefgreifend verändern.
Nach und nach werden die Ursachen offensichtlich, weshalb Frenhofer eins die Realisierung des Bildes aufgab und die Malerei überhaupt.
Was das - schließlich vollendete - Bild angeht: es wahrt sein Geheimnis...
Jacques Rivette war Mitbegründer der Nouvelle Vague und ist einer der größten europäischen Filmemacher.
DIE SCHÖNE QUERULANTIN erzählt von einem fesselnden Spiel um Kunst und Körper, Liebe und Leidenschaft. Und es geht um das Verhältnis von Leben und Kunst, Künstler und Modell - doch was anderswo komplizierte Reflexion sein mag, wird hier zur puren Lust und zum Schauvergnügen...
Meisterwerk und Monolith der Filmkunst: 15 Jahre nach der gefeierten Uraufführung in Cannes und wenige Monate nach Michel Piccolis 80. Geburtstag ist DIE SCHÖNE QUERULANTIN in neuen Kopien im Kino zu sehen – ein Ereignis.
Pressestimmen
“Kurzweiliger, fesselnder, spannender als jeder andere Film”
STUTTGARTER ZEITUNG
“Ein vollendetes Meisterwerk: ein unerhört schöner Film über einen Maler und sein Modell.”
KÖLNISCHE RUNDSCHAU
“Eine Komposition von seltener Schönheit, in der Rivette alle filmischen Ausdrucksmittel mit traumhafter Sicherheit einsetzt.”
AUGSBURGER ALLGEMEINE
“Ohne einen Augenblick der Langeweile, alles scheint zu stimmen, jede Kamerabewegung, jeder Schnitt, jedes Geräusch, gleichzeitig wirkt der Film sehr einfach und vermittelt das Gefühl einer wunderbaren Lässigkeit und Freiheut, wie es im Kino nicht mehr oft zu erleben ist.”
FRANKFURTER ALLGEMEINE
“Eine Fünftagereise im Stil de Sades: eine komplexe Komplizenschaft, die Beschreibung eines subtilen Kampfes, wie sie in dieser Reinheit und Spiritualität – die gleichwohl ganz materiell und sensuell ist – das Kino noch nicht gesehen und gezeigt hat.”
FRANKFURTER RUNDSCHAU
“So delikat und bannend, so ironisch-heiter in der Verzweiflung wie bei Rivette hat man selten einen Kino-Exkurs über die Dämonie in der Kunst gesehen.”
ABENDZEITUNG
“Ein unglaublich spannendes Duell des immer selbstgewisser werdenden Michel Piccoli und der mit unaufdringlicher Sinnlichkeit begabten Emmanuelle Béart.”
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
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